Ostermesse

Unter Ostermesse versteht die größte Kirche des Christentums, die römisch-katholische Kirche, den Hauptgottesdienst am Ostersonntag, dem wichtigsten Fest eines Kirchenjahres. Dabei wird die eigentliche Osterfeier in der Osternacht, jene von Karsamstag auf Ostersonntag, zelebriert. Die Ostermesse wird als Hochamt abgehalten, wie die Heilige Messe an Sonn- und Feiertagen bezeichnet wird.

Ihre Liturgie besteht dabei aus den beiden hauptsächlichen Teilen Wortgottesdienst und aus der Eucharistie. Im Wortgottesdienst erinnern Lesungen aus der Bibel sowie Gebete für Fürbitten an die wunderbaren Gottestaten. Während die Gloria, ein Loblied, mit Orgelbegleitung angestimmt wird, läuten alle Glocken der Kirche. Im eucharistischen Teil dankt die Kirchgemeinde ihrem Gott für die Liebe, für seine Gnade, für die Menschwerdung Christi. Die Gläubigen erhalten die Gaben der Kommunion, Brot und Wein, welche Leib und Blut des Jesus Christus repräsentieren. Eingerahmt werden beide genannten Hauptzeremonien der Ostermesse jeweils von der Eröffnung mit dem Einzug in die Kirch und der Begrüßung der Kirchgemeinde sowie dem Schluss mit der Erteilung des Segens und dem Auszug aus dem Gotteshaus. Die größte und bedeutendste Ostermesse indes findet am Ostersonntag in Rom auf dem Platz am Petersdom statt. Hunderttausende Menschen pilgern alljährlich in die italienische Hauptstadt, um ihren Papst zu sehen und seiner Heiligen Messe beizuwohnen. Aufgrund der hohen Akzeptanz und Tragweite dieser Messe wird dieses Großereignis seit Jahrzehnten weltweit im Fernsehen übertragen. Höhepunkt der Ostermesse im Vatikan ist zweifelsohne jeweils der abschließend gespendete päpstliche Segen "Urbi et Orbi", der den Gläubigen, die ihn hören oder sehen, in diesem besonderen Gnadenakt ihre Sünden vollständig erlässt. Traditionell wird der Segen dabei in über 60 Sprachen verlesen.

Diese Website benutzt Cookies ! Wenn Du die Website weiter nutzt, stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. WEITERE INFORMATION.