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Ostergeschichten |
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Die Ostergeschichte
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Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als
Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber
sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in
die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben. Und nach
acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen.
Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht:
Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine
Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht
Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht
sehen und doch glauben! Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht
geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus
der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in
seinem Namen.
Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich
aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und
Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner
Jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So
wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht
fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger
wußten nicht, daß es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu
essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten
des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten's nicht mehr ziehen
wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist
der Herr! Als Simon Petrus hörte, daß es der Herr war, gürtete er sich das Obergewand
um, denn er war nackt, und warf sich ins Wasser. Die andern Jünger aber kamen mit dem
Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz
mit den Fischen. Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf
und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische,
hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriß doch das Netz nicht. Spricht
Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu
fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war. Da kommt Jesus und nimmt das
Brot und gibt's ihnen, desgleichen auch die Fische. Das ist nun das dritte Mal, daß Jesus
den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war.
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Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des
Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du
weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! Spricht er zum
zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja,
Herr, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! Spricht
er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde
traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm:
Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide
meine Schafe! Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich
selbst und gingst, wo du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände
ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hin willst. Das
sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das
gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach! Petrus aber wandte sich um und sah den
Jünger folgen, den Jesus liebhatte, der auch beim Abendessen an seiner Brust gelegen und
gesagt hatte: Herr, wer ist's, der dich verrät? Als Petrus diesen sah, spricht er zu
Jesus: Herr, was wird aber mit diesem? Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er
bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! Da kam unter den Brüdern
die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt
nicht, sondern: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?
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Die Ostergeschichte - nach dem Evangelisten Johannes
Quelle: Johannes, Vers 20 und 21
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Ostern 2011 in Deutschland |
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Speisen & Getränke zu Ostern
Hier findet Ihr in Kürze jede Menge Tipps und Ideen für einen osterlichen Festschmaus
mit allem was dazu gehört, Getränken, traditionelle und moderne Rezepte, und
Tipps für festliche Tischdekorationen. Osterrezepte |
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