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In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte
versteckte Ostereier und
Süßigkeiten, die von einem Osterhasen versteckt wurden. Es
gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten
Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck
gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen,
Ostereierschieben und Eierschibbeln.
In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht
nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, ziehen
stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern
durch das Dorf, um zu den Gottesdiensten und zum Angelusgebet zu rufen.
In Frankreich, Österreich aber auch in überwiegend katholischen Regionen Deutschlands
erzählt man den Kindern, dass die Glocken am Karfreitag nach Rom fliegen
und am Ostersonntag zurückkommen, um zu erklären, wieso die Glocken
nicht läuten. Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom Süßigkeiten für die Kinder
verstecken. Die Suche nach den versteckten Süßigkeiten findet in Frankreich, im
Gegensatz zu den deutschsprachigen Ländern, erst am Ostermontag statt. |